Ein Bandid (ge)sucht im Kreis Höxter PDF Drucken
Geschrieben von: JS/BM   
Dienstag, den 17. August 2010 um 17:36 Uhr

 

- gesucht wird schwarzer Labrador, 14 Wochen

 

Mensch, da haben sich die Zweibeiner aber ganz schön vertan, gesucht werden doch keine Hunde, aber dazu später mehr.

Darf ich mich erst einmal vorstellen, mein Name ist Bandid. Mit acht Wochen kam ich zu meinem neuen „Rudel“. Dort gab es neben den Zweibeinern auch schon einen weiteren Vierbeiner, Caruso 7-jähriger Labrador-Mix. Mann, war ich froh, dass ich da gleich jemanden zum Reden hatte und nicht völlig allein unter Menschen war. Caruso nenne ich nur „Einen der Weisen“, denn ich kann soviel von ihm lernen und damit meine ich nicht nur im Alltag, denn wir haben einen Spezialauftrag. Wir, damit meine ich mich und meine 11 Hunde-Kumpel, denn wie es sich für einen anständigen Banditen gehört, bin ich schon Mitglied in einer richtigen Bande. Der einzige Haken daran, wir gehen nicht auf Beutezüge und suchen nach Schätzen.

In einem langen Gespräch mit meinem Mentor Caruso erfuhr ich, dass wir etwas viel wertvolleres suchen, nämlich Menschen deren Leben in Gefahr ist, die vermisst werden und die ohne unsere Hilfe vielleicht nie mehr nach Hause finden würden. Zuerst war ich ja ein bisschen sauer, dass ich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in dieser Bande Mitglied wurde, denn was habe ich von der ganzen Sache?

Dies wurde mir nach einigen Trainingsabenden aber relativ schnell klar: An erster Stelle Spaß, Spaß, Spaß, man wird von lauter netten Zweibeinern durchgeknuddelt, es wird gespielt, und das Beste überhaupt, die Menschen flippen total aus, wenn ich ihnen nachlaufe, dann vor ihnen sitze und sie anbelle. Dafür gibt es dann auch die Belohnung für die sich die ganze Arbeit lohnt, es gibt Leckerchen und es wird gespielt.

 

Ich bin jetzt erst einmal Anwärter auf eine feste Mitgliedschaft in unserer Bande, nach einem halben Jahr können ich, oder aber auch die Bande sagen, ob wir den weiteren Weg zusammen gehen wollen. Außerdem gibt es noch so etwas Ähnliches wie ein polizeiliches Führungszeugnis dass ich dann vorlegen muss, das ist der Eignungstest, den jeder Hund, der einmal Rettungshund werden möchte bestehen muss. So jetzt ist es also raus, das Rätseln hat ein Ende.

Seit einigen Wochen bin ich der jüngste Azubi der Rettungshundegruppe des DRK in Höxter und da ich erst so kurz dabei bin, lasse ich jetzt mal mein Frauchen weiter erzählen, die macht das schon eine ganze Ecke länger als ich.

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Einsatzstichwort: Vermisste Person PDF Drucken
Geschrieben von: BM   
Freitag, den 26. Februar 2010 um 10:39 Uhr

Erster Einsatz der Rettungshundegruppe der Rotkreuzgemein-schaft Höxter. Mit zwei Rettungshundeteams (RHT) war das DRK Höxter an einer großangelegten Personensuche in den Abendstunden des 11.Feb.2010 im lippischen Extertal beteiligt.

Seit den Morgenstunden wurde eine 50-jährige depressive Frau mit nicht wettergerechter Kleidung vermisst. Die insgesamt 100 Einsatzkräfte bestanden aus 23 RHT (Rettungshundeteams) des BRH, DRK, der JUH, Malteser und der Feuerwehr Barntrupp (Verpflegung).

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Großübung an der Weserberglandklinik PDF Drucken
Geschrieben von: Frank Mutter   
Sonntag, den 30. Mai 2010 um 15:28 Uhr

Freitagabend, kurz vor halb sieben: Sirenenalarm in der Höxteraner Kernstadt lässt die Bewohner aufhorchen. Gleichzeitig spielen sich an der Asklepios Weserberglandklinik dramatische Szenen ab. Im achten Obergeschoss ist ein Feuer ausgebrochen und verursacht eine starke Rauchentwicklung. Zum Glück war das Ganze nur eine geheime Alarmübung.

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